Montag, 26. März 2012

Preisgestaltung- Was ist Handgemachtes wert?


Wieviel ist Handarbeit wert? Lohnt es sich Selbstgemachtes zu verkaufen? Wie kalkuliere ich Preise ?

Die Preisgestaltung bzw, Preiskalkulation ist eigentlich der wichtigste Punkt, den man vor dem Schritt in die Selbstständigkeit erarbeiten sollte. Denn darauf baut Vieles auf, zum Beispiel die eventuellen Einnahmen, Umsätze und Gewinne, die man bei den Behörden wie dem Finanzamt vorab angeben muss.



Aber wie berechnet man nun Preise richtig und was gehört alles in die Kalkulation?

1. Material

  • Das, was man verarbeitet (Stoff, Bänder,Wolle, Papier, Perlen, Schmuckteile ...)
  • Das, was man gekauft hat und dann im Mülleimer landet. Sei es als Verschnitt oder als Fehler.
  • Die Versandkosten, die man für die Lieferung des Materials bezahlt hat
  • Verpackungsmaterial (Folien, Tüten, Füllmaterial für Zerbrechliches)
  • Versandmaterial (Kartons, Umschläge, Paketklebeband

2. Arbeitszeit
  • Produktentwicklung, z.B. einen Schnitt erarbeiten, testen, überarbeiten, Proben
  • Herstellung
  • Verkauf, also die Zeit auf Märkten oder z.B. Fotos machen und bei DaWanda, Etsy etc. einstellen
  • Versand angefangen beim Einpacken, Frankieren, zur Postbringen
  • Kundenkommunikation, also Fragen beantworten, Änderungswünsche besprechen, ggf. Kundenbewertung nach dem Versand
  • Kontokontrolle (ist das Geld schon angekommen? Vom wem ist denn diese Überweisung? Das ist ja ein komischer Betrag, der passt zu keiner Bestellung?)
  • Materialsuche und -einkauf
  • Buchhaltung
3. Nebenkosten
  • Shopgebühren (Einstellen der Produkte und Provision beim Verkauf)
  • Paypalgebühren oder andere Gebühren für die verschiedenen Bezahlformen
  • Kontoführungsgebühr
  • Dispokosten, wenn's mal enger wird
  • Grüner Punkt (jeder Shop muss mitmachen und seinen jährlichen Obolus für das Recycling zahlen)
  • GEZ (alle gewerblich genutzten Geräte müssen angemeldet werden, für uns ist das mindestens der Computer)
  • Telefon
  • Internetzugang
  • Miete, für alle die ein Atelier oder absetzbares Arbeitszimmer haben
  • Porto
4. Arbeitsmittel
  • Computer
  • Digital-Kamera, Stativ
  • sämtliche Maschinen die zum Herstellen benötigt werden, wie zum Nähen, Sticken, Cutten, Laminieren, Buttons machen etc. 
  • Drucker und Papier
  • alles was in deinem Arbeitszimmer steht und unverzichtbar ist, auch Aufbewahrungskisten, Ordner, Locher, Tacker, Taschenrechner usw.
  • Präsentationsmaterial, wie Schmuckständer, Körbe, usw. wenn du auf Märkte gehst
5. Vermarktung
  • Visitenkarten
  • Flyer
  • Kleinigkeiten, die du deinen Kunden ggf. als Goodie mit ihrer Bestellung schickst
  • Blog- oder Googlewerbung
  • Kosten für Werbung und Specials bei DaWanda, Etsy & CO z.B. wenn man an einer Rabattaktion teilnimmt. Den Rabatt muss man sich als Verkäufer leisten können, sonst zahlst du ja drauf.
  • Logenplätze, Startseitenbuchungen
6. Steuern, Vorsorge und Beiträge
  • 19% MwSt 
  • Einkommenssteuer
  • Solidaritätsbeitrag
  • Krankenkasse
  • Altersvorsorge
  • Gewerbesteuer
  • Beiträge zur Mitgliedschaft IHK und HWK
7. Risiko-Aufschlag
Der Aufschlag sollte mindestens bei 15% liegen.
  • Reklamationen
  • Lieferung im Versand verloren gegangen, dann muss der Händler alles nochmal schicken
  • Fehler beim Nähen/ Stricken/Häkeln/Sägen etc. weil die Maschine defekt ist
  • Probleme mit dem Material, das man verarbeitet - nicht lieferbar, funktioniert schlecht…
  • Der Kunde hat sich irgendwie geirrt beim Bestellen und teilt dir nochmal einen Änderungswunsch mit bevor er bezahlt und du hast schon angefangen, um Zeit zu sparen und musst nun nochmal von vorne anfangen
  • Lieferadresse war falsch, alles kommt zurück und du musst es nochmal schicken
  • Material, das du gekauft hast, aber wegen mangelnder Nachfrage gar nicht verwenden konntest
  • Produkte, die du z.B. für das Weihnachtsgeschäft, Märkte oder andere Specials vorproduziert und nicht verkauft hast
  • Verschleiß & Verschmutzung - Fingerabdrücke, Staub, Regen oder sonstwas, das auf Märkten oder in deinem Arbeitszimmer die schönen Dinge schmutzig macht und ihren Wert schmälert

Materialkosten kalkulieren

Die Kosten für das Material sollte man pro Zentimeter, Meter oder Stück, usw. berechnen. Die Versandkosten, die ihr für die Lieferung bezahlt habt, gehören ebenfalls in die Kalkulation. Das wird leider oft vergessen.

Beispiel:

10 Meter Stoff für 50 Euro+ 4,95 Versand = 54,95 Euro : 10 = 5,49 Euro pro Meter
Das lässt sich dann leicht auf zum Beispiel 10 cm Stücke runter rechnen. Das macht Sinn, wenn man nur kleine Dinge herstellt, für die man weniger als 1 Meter Stoff, Band, etc. benötigt.

Wer Schmuck herstellt, so wie ich, muss im Vorfeld etwas mehr Rechnen, da einfach viel mehr Kleinteile benötigt werden. Da läuft es im Grunde genauso wie im Beispiel. Man sollte sich eine Liste der Materialien und der Preise machen. Beachten sollte man auch, dass Materialpreise variieren können und man eventuell neu berechnen muss. Oft sind das aber, auf das einzelne Stück gerechnet, nur Cent-Beträge. Da lohnt es sich im Vorfeld etwas aufzurunden. Dann gleichen sich solche Preisunterschiede meistens aus.

Arbeitszeit / Stundenlohn kalkulieren:

Dieser Punkt ist etwas schwieriger zu berechnen, denn jeder kann sich seinen Stundenlohn selbst aussuchen.
Viele Selbermacher wählen aber einen Stundenlohn von 7,50-15,00 Euro.

Nebenkosten, Arbeitsmittel, Vermarktung etc.

Erstmal sollte man sich einen Überblick über diese Kosten verschaffen und alles notieren. Dann rechnet man sich die monatlichen Kosten aus. Ihr solltet euch überlegen, wieviele Stücke ihr im Monat herstellen wollt/könnt und dividiert die monatlichen Kosten dann durch die Anzahl der von euch produzierten Stücke.

Beispiel:

monatliche Kosten 250 Euro : 100 Stück = 2,50 Euro pro Stück

Der Grundpreis und Endpreis  / Berechnung

Materialkosten + Arbeitszeit + Nebenk. Arbeitsm.Vermarkt. usw + min. 15 % Aufschlag =

Beispiel:
Material 3,00 Euro + Arbeitszeit 30 Minuten 3,75 Euro + Nebenkosten 2,50 Euro + 20 % Aufschlag = 11,10 Euro Stückpreis Grundpreis

Der Grundpreis deckt jetzt alle eure Kosten ab, aber um Gewinn zu erzielen müsst ihr den Grundpreis noch

mal 2 oder mal 3 nehmen, je nachdem wie viel Gewinn ihr erwirtschaften wollt. Den Aufschlag kann man auch im Nachhinein noch dazurechnen. Dann erhaltet ihr den Endpreis.


Oh Gott, dann lohnt sich das ja gar nicht! Doch :)
Keine Sorge, es lohnt. Einzigartiges und Gutes findet Kunden, die ihre Anerkennung auch entsprechend zum Ausdruck bringen - in €. Lass dich nicht von zu niedrigen Preisen anderer verunsichern. Du weißt nicht, wie die Konkurrenz kalkuliert, wie viel sie für Material etc. bezahlt haben, wie hoch ihre Nebenkosten etc. sind. Du musst deinen Wert und den deiner Arbeit kennen und selbstbewusst einfordern. Du verlierst Kunden, die auf "Egal, Hauptsache billig" aus sind, aber das ist eigentlich ein Vorteil. Denn du verlierst bzw. zahlst drauf, wenn du nur um irgendwas zu verkaufen, deine aufwändigen Produkte zu Minipreisen verkaufst, die weder deine Kosten decken noch deinen Stundenlohn.

Mich ärgert es, dass die die nicht richtig kalkulieren, weil sie es nicht nötig haben, weil sie nicht angemeldet sind, weil sie Pflichtabgaben nicht leisten etc. den Markt für die, die richtig kalkulieren, die seriös arbeiten, die davon leben möchten oder gar müssen, kaputt machen.

Weiterführende Links:
DaWanda Blog Die Zutaten für einen perfekten Preis – Was ist Handgemachtes wert?


Nachtrag: Cynthia hat mich darauf hingewiesen, dass ich vergessen habe, die MwSt zu erwähnen. Die MwSt wird aus dem Endpreis berechnet und ebenfalls dazu gerechnet.


Nachtrag: Sylvia hat mich netterweise darauf hingewiesen, dass ja evtl. auch noch Gebühren für die Mitgliedschaften bei der IHK und HWK anfallen können.

34 Kommentare:

  1. Hallo!
    Deine Auflistung gefällt mir sehr gut! Es ist ja immer Einiges was zusammenkommt und was man gerne vergisst.
    Bei der Endpreisrechnung fehlt noch die MWSt, das ist wichtig, da sie sich immmer auf den Endpreis berechnet, also zusätzlich zu Allem hinzukommt, Zb auch nochmal aufs Porto oder den Stundenlohn.
    Liebe Grüße
    Cynthia

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  2. Hallo Cynthia!
    Ja, stimmt! Die MwSt. habe ich ganz vergessen. ;-) Vielen Dank für den Hinweis. Ich werde das noch eintragen.
    LG Christine

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  3. Super! Danke für die fantastische zusammenfassung. Ich muss mir ständig (vorallem von Leuten, die auch Genähtes verkaufen!) sagen lassen, dass ich zu teuer bin und selbst ich nehme anscheinend noch zu wenig.

    Ich druck mir das jetzt aus und leg es mir ins Atelier und studiere es als tägliches Mantra :-)

    Ganz liebe Grüße
    Martha

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  4. Hey! Oh Mann! Das ist ja viel Arbeit vor der eigentlichen Arbeit... x_X

    ich möchte auch meine selbstgemachten Teilchen an den Mann bringen und vielleicht auch damit etwas dazuverdienen. Aber ich bin noch nicht sooo gut, da weiß ich nicht, wie ich den Preis berechnen soll. Vielleicht könntest Du dir mal meinen Blog ansehen und mir irgendwie was raten?

    Danke im Voraus. LG, Kathy

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  5. Super Liste und sehr ausfuehrlich. Danke fuer die Muehe!

    Bunte Gruesse von Frau Erdbeer

    erdbeers.blogspot.de

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  6. Danke für den tollen Beitrag! Wird gleich mal auf meiner Seite geteilt! :)
    (www.facebook.com/Nelefees)

    Liebe Grüße,

    Katharina

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  7. Ich möchte mich auch für den tollen Beitrag bedanken - und werde es ebenfalls auf meiner Seite publik machen ;)

    www.facebook.com/NaeHexe

    Danke und liebe Grüße
    Ivonne

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  8. Ganz herzlichen Dank für die ausführliche Liste.

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  9. ich stimm Dir voll und zu :-) mich ärgert auch wenn Leute nicht rechnen können (wollen??)... manchmal sitze ich da und überlege wie kann es sein das jemand etwas für Nichtmal die hälfte wie ich verkauft uhmmmmmmmmmm

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  10. Herzlichen Dank für deine tolle Zusammenfassung!

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  11. Wenn man alles einberechnet, würde der Preis so hoch, dass man seine Stücke kaum los wird!Die Handarbeit, die in ein Produkt gesteckt wird und die ganzen Nebenkosten, sieht der Kunde leider nicht!

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  12. Ein toller Beitrag. Genauso habe ich auch gelernt.
    Schade, dass es nicht jedem bewusst ist. Manchmal habe ich den Eindruck, dass einige Leute erwarten Dienstleistungen und Produkte fürs Umsonst zu bekommen.

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  13. Hallo, ihr Lieben!
    Erstmal vielen Dank für die netten Kommentare.:) Es freut mich, dass ich dem Ein oder Anderen mit der Liste weiterhelfen konnte.

    Leider gibt es, gerade bei DaWanda, immernoch eine Menge "privater" Verkäufer, die uns die Preise kaputt machen.
    Dennoch sollten wir nicht den Kopf in den Sand stecken oder gar resignieren, sondern an uns und an das was wir tun, glauben. Ich weiß, dass es genug Kunden da Draussen gibt, die unsere Arbeit, unsere Produkte zu schätzen wissen. Dass müssen wir uns nur immer wieder ins Gedächtnis rufen.

    Vielleicht sollte ich einen neuen Beitrag zum Thema "Marketing-Strategien" oder "Mehr Transparenz für den Kunden" schreiben.:)

    Ich werde in den nächsten Tagen mal einen Vorab-Post zu dem Thema schreiben, wo wir gemeinsam Ideen sammeln können.
    Ich freu mich auf eure Ideen und Meinungen! :)

    LG Christine

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    1. Liebe Christine,

      vielen lieben Dank für diese ausführliche Auflistung.

      Auch ich teile deine Meinung: es ist unmöglich, dass immer mehr meinen, es sei damit getan, den Materialpreis zu berechnen und das ganze dann so ein bisschen schwarz zu machen.....

      Sie schaden denen, die ehrlich ihr Geld mit der Selbständigkeit verdienen, sie schädigen die Gemeinschaft, da sie Steuern und Abgaben hinterziehen und im Endeffekt schaden sie auch dem Ansehen der handwerklichen Produkte, da sie ein Ramschimage vorgaugeln wie KiK & Co.

      Ich werde deinen Post gern auch weiterteilen, damit viele ihn lesen :)

      GLG Jennifer

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    2. Hallo Jennifer!

      Ja, so langsam nerven die "schwarzen Schafe" schon ganz gewaltig. Manchmal fragt man sich echt, wofür man den ganzen Aufwand eigentlich noch betreibt. Dann muss man sich wieder die positiven Dinge vor Augen halten und weiter gehts.:)

      Natürlich darfst du den Beitrag gerne Teilen oder Verlinken! Das würde mich sehr freuen und viele Andere ganz sicher auch. :)

      LG Christine

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  14. Ganz genau!

    Ich habe dazu vor einiger Zeit in meiner Reihe zur "Kleingewerbe Eröffnung" auch drüber geschrieben.

    Schau mal hier:
    http://bunteknete.blogspot.de/2013/04/kleingewerbe-thema-impressumspflicht.html

    Lieblingsgrüße!
    Bunte Knete von Frl. Päng

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    1. Hallo, Frl. Päng!
      Vielen Dank für den Link! Du hast ja auch schon einige wichtige Themen behandelt. Finde ich Prima! :)
      Die Preisgestaltung und Marktanalyse vernachlässigen leider sehr viele, dabei sind diese Punkte eigentlich die wichtigsten. Man muss doch vorher schon wissen oder abschätzen können, ob man mit seinem Produkt / Produkten überhaupt eine Chance auf dem Markt hat und damit auch Gewinn erzielen kann. Da wundert es mich nicht, dass so viele Scheitern, was ich persönlich sehr schade finden, weil da teilweise wirklich tolle Sachen dabei sind.
      LG Christine

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  15. Danke für die tolle Zusammenstellung und die viele Arbeit, die auch in diesem Artikel steckt.
    Hut ab! LG Anke

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  16. Liebe Gabi und liebe Anke! Vielen Dank für die Blumen! :)

    Ja, der Beitrag war ein ganz schöner Brummer, hat mich viel Zeit gekostet. ABER, es hat sich ja, wie man sieht, auch voll gelohnt!
    Vielleicht Lesen das ja auch mal ein paar von unseren Kunden und verstehen dann, wieviel Arbeit, Zeit und auch Kosten in unseren Produkten stecken! ;) Wünschen würde ich es mir!

    LG Christine

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  17. Hey,
    bin gerade auf deinen Blog gestoßen - sehr informativ, vielen Dank für deine Mühe!

    Eine Frage habe ich zu der Kostenaufstellung. Was ist mit Beiträgen für IHK oder HWK?

    Liebe Grüße, Sylvia

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    1. Hallo Sylvia!

      Jaaa, da hab ich wieder was vergessen! Danke für den Hinweis! :) Ich werde das sofort Nachtragen! Am besten unter "Steuern und Vorsorge", ausgeweitet auf Beiträge.

      Vielen Dank! :)

      LG Christine

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  18. Das ist eine GUTE Auflistung - so gut, dass ich es kaum bei einer Kalkulation für Handarbeit erwartet hätte.
    Gratulation hierzu!!

    Zwei ... Anmerkungen:
    1) Es gibt einige Anbieter, die WEIT unter den echten Kosten anbieten können, weil Ehepartner das "Hobby" finanziert. Das ist leider eine fast unfaire Konurrenz, weil sie nach anderen Regeln spielt.
    2) So real sie auch sind, die "Kosten" müssen irgendwo unter "Wert" am Markt liegen. Wenn die realen Kosten über dem liegen, was andere Leute bereit sind zu bezahlen, dann ist der Umsatz = 0.

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    1. Hallo!

      Vielen Dank für die Blumen! ;)

      Es sind nicht "nur" die Verkäufer die von ihrem Partner finanziert werden. Das macht noch den kleinsten Teil der "unfairen" Konkurrenz/ Mitbewerber aus. Viel größer ist doch der Anteil der "schwarzen Schafe", die weder Steuern, noch Beiträge oder sonstige Kosten tragen, die ein Gewerbe normalerweise so mit sich bringt.

      LG Christine

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  19. Das ist ein wirklich genialer Post! Den solltest du unbedingt auch über Kleiderkreisel bewerben!

    LG
    Anke
    Kleine Blogger Hilfe

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  20. Hallo Anke!

    Ja, das ist eine gute Idee! Im Forum vom Kleiderkreisel sind eine Menge DaWanda- Shopbetreiber. Ich werds dort mal Posten. Danke für den Tipp! ;)
    LG Christine

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  21. Danke für die viele Arbeit, die du dir mit deinem Artikel gemacht hast. Ich habe es mir ausgedruck und denke ich bin immernoch zu teuer :( Obwohl eigentlich das Gegenteil der Fall sein wird.... Trotzdem werde ich nochmal in die Kalkulation gehen! Vielen Dank nochmal! LG Bianca

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  22. Ich möchte mich ja gerne selbständig machen ...
    Nur rechne ich den Grundpreis mein Lohn noch dazu....wie in deinen Beispiel 11,10 Grundpreis
    Möchte gerne 10 Euro Stunde haben kommen die dann dazu zu den 11,10€ ?

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  23. Hallo, bin durch Zufall auf diesen Blog gestoßen. Habe zwar Vorkenntnisse durch meinen Beruf, bin aber schon lange raus wegen der Familie. Ich finde diesen Beitrag total toll und sehr hilfreich. Möchte gerne Hundepullis stricken und die Kalkulation ist echt schwierig. sollen ja auch nicht so null acht fünfzehn Pullis werden, schon mit Mustern und Verzierung mit Perlen. hatte erst den Eindruck, dass ich zu abgehoben denke, aber Dein Beitrag hat mich echt bestärkt, mein Ding durchzuziehen. Vielen Dank dafür!!!!! LG Ulrike

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  24. Toll dieser Eintrag. Ich bin immer unsicher wie ich die Preise in meinem Shop rechnen muss, jetzt weiß ich es besser, wie es rechnen muss, vorallem, was demnächst einstellen werde für Oktoberfest. Es hat mir sehr geholfen, vorallem mit dem Rechnungsmethode x 2 oder x3, die Versandkosten habe ich auch immer vergessen, was das Material angeht.
    Mit 7,50 als Lohn glaube ich kann ich schon anfangen. Und ich stimme zu, manche verkaufen wirklich viel zu billig, was die Aufsteller selber kaputt macht.
    Vielen Dank

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  25. Hallo,
    ich bin eine der Kundinnen, die hier wunderbar faire Preiskalkulation vor Augen geführt bekommen hat. (Allerdings gehörte ich schon vorher zu denen, die nicht immer billig-billig kaufen, sondern z.B. gern ein gleichwertiges Produkt zu einem teureren Preis kaufen, wenn sie damit einen Händler am Wohnort unterstützen statt eines anonynem Internethändlers. ;-) )

    Eine Anmerkung (oder auch Frage?) habe ich zu der MwSt-Berechnung noch:
    Die 19% MwSt würden ja theoretisch am Ende aufgeschlagen. Als letzter Schritt quasi. Damit eingerechneter Gewinn etc. nicht geschmälert werden.
    Wenn nun aber jemand ein Kleingewerbe betreibt, dann darf derjenige meines Wissens nach gar keine MwSt oder Umsatzsteuer (wo ist da eigentlich der Unterschied??) ausweisen.
    Dann braucht er doch auch den Aufschlag nicht zu machen, richtig?

    LG Alex

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  26. Hallo Christine,

    ein sehr toller Beitrag. Ich werden in meinem Blog darauf verlinken.

    Grüße

    AJ

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